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Dampfschlepper WOLTMAN

Der Schlepper WOLTMAN wurde von der Werft der Gebrüder Sachsenberg in Roßlau a. d. Elbe als Ersatz für einen anderen Schlepper gleichen Namens gebaut. Er arbeitete mit dem Bagger „XI“ an den Ufern der Unterelbe und Elbmündung. DS WOLTMAN verholte wie sein Vorgänger die leeren und gefüllten Baggerschuten. Eigner des Schleppers war die Schiffahrts- und Hafen-Deputation Hamburg.

 

WOLTMAN ist eins der wenigen seegängigen Schiffe mit Dampfantrieb und einem kohlebefeuerten Kessel, die in Deutschland noch erhalten sind.

 

Der Dampfer WOLTMAN wurde 1976 verkauft. Er kam in die Niederlande, wo er in den Folgejahren innerhalb kurzer Zeit mehrfach den Besitzer wechselte. Für die niederländischen Binnengewässer mit den niedrigen Brücken hatte man dem Dampfer den Schornstein gekürzt und außerdem den schweren Holzmast durch einen Leichtmetallmast

ersetzt.

 

1984 erwarb der Museumshafen Kappeln e. V. den DS WOLTMAN und holte ihn nach Deutschland zurück.

Nach 10 Jahren Stillstand erwachten der Kessel und die Maschine im Januar 1994 wieder zum Leben.

Eine erneute Generalüberholung des DS WOLTMAN stand ab 1998 bei Jugend in Arbeit Hamburg e. V. an.

Technische Daten

Baujahr, Ort, Werft 1904, Roßlau a. d. Elbe, Gebrüder Sachsenberg
Schiffsgattung Dampfschepper
Länge 20 m
Breite 5,10 m
Tiefgang 3,40 m
Baumaterial und Bauweise Stahl, genietet
Verdrängung 135 BRT
Maschine Zweifachexpansionsmaschine mit
Oberflächenkondensation, 240 PSi bei 140 U/m - 268 PSi bei 147 U/m
Kessel Schottischer Zweiflammrohr-Zylinderkessel
Eigner Förderverein Schleppdampfer Woltman e. V.